Aktionen am 28. und 29.07.2023
Gebt Geld für die Proteste gegen den AfD-Bundesparteitag in Magdeburg!
Aufruf: Gegenhalten – Solidarität statt Ausgrenzung
Solidarität statt Verschwörungsideologie und Desinformation
Kein Platz für Nazis am 21.01.2023
Rund um den 16. Januar sind verstärkt Neonazis in Magdeburg unterwegs, um mit Aktionen für ihre geschichtsverzerrende und menschenfeindliche Weltsicht Öffentlichkeit herzustellen. Aus diesem Grund haben sich viele zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen um vom 16. bis zum 21. Januar starke Zeichen für Demokratie und Antifaschismus zu setzen.
Hier findet ihr eine Übersicht zu den am 21.1.2023 stattfinden Aktivitäten.
Hier gibt es auch eine Übersicht aller Veranstaltungen auf einer Aktionskarte.
| Nr. | Ort Veranstaltende |
Uhrzeit | Inhalt |
|---|---|---|---|
| 1) | Willy-Brandt-Platz: Fridays for Future |
12-14 Uhr | FFF gegen Rechts: Kundgebung mit den Rappern sechsA und Intare |
| 2) | Konrad-Adenauer-Platz: die LINKE |
ab 11 Uhr | Kundgebung |
| 3) | Bhf. Hasselbachplatz: Seebrücke |
ab 14 Uhr | Mahnwache für Toleranz und Vielfalt |
| 4) | Hasselbachplatz: Küfa-Gruppe im Tacheles |
12-18 Uhr | Kundgebung: Genug ist genug! Solidarität und Gemeinschaft als Antwort auf die Krise |
| 5) | Bahnhof Neustadt: REGINA/Escape |
ab 14 Uhr | Kundgebung und Demo |
| 6) | Queer Campus | ||
| 7) | Bhf. Buckau: GWA Buckau |
12-18 Uhr | Buckau Block – Gemeinsam für Demokratie |
| 8) | Bhf. Sudenburg: GWA Sudenburg |
11-17 Uhr | Kundgebung: Präsenz für Freiheit, Frieden und Toleranz mit Redebeiträgen und DJs |
| 9) | Westfriedhof: ADFC Magdeburg |
14-20 Uhr | Mahnwache |
| 10) | Ambrosiusplatz Sudenburg: GWA Sudenburg |
11-17 Uhr | Bürger*innenfest „Sudenburg hält zusammen“ |
| 11) | Bhf. SKET: Landesjugendwerk der AWO |
14-18 | Mahnwache |
| 12) | Bhf. Südost: Landesjugendwerk der AWO |
14-18 | Mahnwache |
| 13) | Domplatz: Domgemeinde Magdeburg |
10-22 Uhr | Mahnwache vor dem Dom |
| 14) | Allee-Center-Kreuzung: CSD e.V. |
17-20 Uhr | Eine Stadt für Alle unterm Regenbogen |
| 15) | Nicolaiplatz: Evangelische St. Nicolai-Gemeinde |
15-18 Uhr | Mahnwache gegen Extremismus und Terrorismus, für Frieden und Weltoffenheit |
| 16) | An der Hauptwache: GRÜNE Magdeburg |
14-18 Uhr | Kundgebung: Grüne für ein Weltoffenes Magdeburg |
| 17) | Alter Markt: Schulen ohne Rassismus |
11-15 Uhr | Schulmeile der Schulen gegen Rassismus und für Courage |
| 18) | An der Johanniskirche: Politischer Runder Tisch der Frauen |
14-18 Uhr | Mahnwache am Denkmal der Trümmerfrauen |
| 19) | Otto-v.-Guericke Straße 6/Gewerkschaftshaus: DGB Region Altmark – Börde – Harz |
14-18 Uhr | Mahnwache Zeichen setzen! Für Demokratie und Weltoffenheit |
| 20) | Neustädter Bahnhof/ Gröperstraße: Förderverein „Neue Synagoge in Magdeburg“ e.V. |
14.30 – 17 Uhr | Mahnwache gegen Antisemitismus und Verfälschung der Geschichte – für Toleranz und Demokratie |
| 21) | Stadtfeld, Pauluskirche: Ev. Kirchspiel Magdeburg West |
15 Uhr | Friedensweg von der Paulusgemeinde zur Matthäusgemeinde – für Weltoffenheit und Toleranz |
| 22) | Innenstadt, St. Petri Kirche | 15-17 Uhr | Ökumenischer Friedensweg. Start ist an der St. Petri Kirche (Neustädter Str.), über Johanniskirche, Synagogen-Denkmal, und St. Sebastian zum Magdeburger Dom |
| 23) | Synagogen-Denkmal: Oldies for Future |
14-16 Uhr | Mahnwache „Gegen Antisemitismus – für Weltoffenheit und Toleranz“ |
| 24) | Bhf. Herrenkrug: Vitopia |
14.30-20 Uhr | Mahnwache |
| 25) | Bhf. Eichenweiler/Pettenkofer Brücke: Bürgerinitiative Offene Heide |
11-21 Uhr | Mahnwache |
| 26) | Innenstadt, Haltestelle Allee-Center: Katholischer Erwachsenenbildung im Land Sachsen-Anhalt und MVB |
10.15-11.45 Uhr | Eine Stadtführung aus der Straßenbahn: Erinnerungsorte des Nationalsozialismus |
| 27) | Buckau – Sudenburg: Thiembuktu |
14 Uhr | Demonstration zum Ambrosiusplatz in Sudenburg, Start ist am Thiemplatz |
| 28) | Ulrichsplatz: Falken |
ab 14 Uhr | Kundgebung |
| 29) | Kölner Platz: JUSOS |
ab 14 Uhr | Kundgebung |
Weitere Veranstaltungen der Aktionswoche „Eine Stadt für Alle“ findet ihr hier:
AUFRUF ZU PROTESTEN & BLOCKADEN GEGEN DEN NAZI-„GEDENKMARSCH“ AM 16. JANUAR 2021 IN MAGDEBURG
AUFRUF ZU PROTESTEN & BLOCKADEN GEGEN DEN NAZI-„GEDENKMARSCH“ AM 16. JANUAR 2021 IN MAGDEBURG
Auch im Jahr 2021 wollen Nazis am 16. Januar, dem Jahrestag der Bombardierung der Stadt Magdeburg 1945, einen sogenannten „Gedenkmarsch“ veranstalten. Traditionell versuchen Neonazi-Gruppen, eine Verklärung der Gräueltaten des nationalsozialistischen Regimes vorzunehmen und die deutsche Bevölkerung als alleiniges Opfer eines alliierten „Bombenterrors“ darzustellen. Wir wissen, dass es sich dabei um eine gezielte Umdeutung der Geschichte handelt und stellen uns der rechten Vereinnahmung dieses Tages entgegen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass wir niemals aufhören dürfen, gegen rechte Mobilisierungen anzukämpfen.
Gerade in dem herausfordernden Jahr 2020, das uns alle mit der Covid-19 Pandemie und ihren Folgen konfrontiert, konnten rechtsextreme Gruppen und Organisationen im Rahmen der von antisemitischen Verschwörungsmythen getriebenen „Querdenken“-Bewegung eine weitere Bühne für ihr menschenverachtendes Gedankengut finden. So war die „Corona-Demo“ in Leipzig Anfang November, zu der Neonazis massiv mobilisierten und bei der unter anderem Journalist*innen angegriffen wurden, kein Einzelfall. Vor allem Berlin wurde zum Zentrum der Aktionen dieser verklärten Bewegung.
Ende August schwenkten Nazis „Reichsflaggen“ vor dem Reichstagsgebäude, nachdem die Heilpraktikerin Tamara K. zu einem „Sturm auf den Reichstag“ aufgerufen hatte. Auch der rechtsterroristische Anschlag von Hanau, bei dem am 19. Februar 2020 zehn Menschen ermordet wurden sowie der rechtsterroristische Anschlag in Halle am 9. Oktober letzten Jahres mit zwei ermordeten Menschen zeigen Deutschlands Problem mit rechter Gewalt und rechtem Terror. Die inzwischen fast täglichen Berichte von rechtsextremem Gedankengut in Messenger-Gruppen der Polizei, auch in Sachsen-Anhalt, und der Skandal um einen Waffenfund auf dem Privatgrundstück eines Soldaten der KSK-Sondereinheit der Bundeswehr, fügen sich in dieses Bild ein.
Das Bündnis Solidarisches Magdeburg will am 16. Januar daher klare Kante gegen Rechts zeigen und mit einem starken und vielfältigen Gegenprotest deutlich machen, dass hier kein Platz für rassistische, nationalistische, antisemitische oder andere menschenfeindliche Einstellungen ist. Dafür rufen wir zu verschiedenen Protestformen wie Mahnwachen, Kungebungen und auch friedlichen Blockaden auf.
Die genauen Veranstaltungen findet ihr mit regelmäßiger Aktualisierung bei Facebook.
Bleibt gesund und zeigt euch am 15. & 16. Januar solidarisch!
Proteste und Blockaden 2020! Denn…nicht schon wieder…
AUFRUF ZU PROTESTEN & BLOCKADEN GEGEN DEN NAZI-„TRAUERMARSCH“ AM 17. JANUAR 2020 IN MAGDEBURG
Alle Jahre wieder wollen Neonazis durch Magdeburg laufen, um angeblich der Toten der Bombardierungen am 16. Januar 1945 zu „gedenken“. Nicht schon wieder. Aber es nützt ja nichts: Magdeburg blockiert Nazis – auch am 17. Januar 2020!
Der sogenannte „Trauermarsch“ ist zugleich Verklärung des Nationalsozialismus und gezielte Besetzung des öffentlichen Raums. Er dient zur Stärkung der Binnenidentität der Nazis, zur Demonstration von Macht auf der Straße und der Propagierung ihrer menschenverachtenden Inhalte.
Magdeburg war lang genug Aufmarschort der Nazis. Wir stellen uns gegen ihre Inszenierungen – egal, in welchem Stadtteil sie demonstrieren wollen. Dafür braucht es aufeinander bezogene, vielfältige und kreative Formen des Engagements. Seit vielen Jahren engagieren sich Menschen aus Initiativen, Vereinen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchen gegen den Naziaufmarsch. Neben Protestformen wie Mahnwachen, Kunstaktionen und Demonstrationen halten wir friedliche Blockaden für ein legitimes Mittel der Auseinandersetzung mit Naziaufmärschen. Sie waren dort erfolgreich, wo sie – getragen von einem gewaltfreien und solidarischen Aktionskonsens – die Entschlossenheit vieler Menschen zeigen, die Aufmärsche der Nazis nicht mehr hinzunehmen.
Als neu gegründetes Bündnis Solidarisches Magdeburg rufen wir dazu auf, am 17. Januar 2020 an den verschiedenen Protesten teilzunehmen und sich an den friedlichen Blockaden zu beteiligen. Wir wollen vielfältig, kreativ und entschlossen protestieren – gegen Menschenverachtung, Rassismus und Geschichtsverfälschung. Lasst uns den jährlichen Naziaufmarsch in Magdeburg endgültig zur Geschichte machen!
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Alle Informationen zu den Protesten und Aktionen gegen den Nazi-„Trauermarsch“ am 17. Januar 2020 erhaltet ihr hier in Kürze, also: Stay tuned!
https://www.facebook.com/events/496244234574050/
